Stauraum Unter Der Treppe, Den Man Nicht Als Abstellkammer Verschwendet
Die zweite Schicht ist kein optionaler Luxus, sondern bei kräftigen Farben wie Petrol, Terrakotta oder Dunkelgrau fast immer Pflicht. Warten Sie mindestens sechs Stunden, bevor Sie erneut rollen – sonst löst die frische Farbe die erste Schicht an. Ein typischer Fehler ist, die zweite Schicht noch nasser aufzutragen und dadurch die erste zu verschmieren. Kontrollieren Sie nach dem Trocknen mit einer Lampe, ob die Fläche gleichmäßig glänzt und keine matten Stellen aufweist. Sollten Sie doch einmal Streifen entdecken, hilft nur ein dritter Anstrich – nicht das Nachrollen einzelner Flecken, das macht es meist schlimmer.
Wer eine Treppe im Haus hat, kennt das Problem: Der Raum darunter wird zur dunklen Abstellfläche für Staubsauger, Schuhe und all jene Dinge, die man „irgendwann einmal" sortieren will. Doch mit ein paar handwerklichen Grundkenntnissen lässt sich dieser Bereich in einen echten Mehrwert verwandeln – ganz ohne teure Maßanfertigung. Wichtig ist nur, vor dem Umbau die Statik der Treppe nicht zu gefährden. Tragende Balken oder Stahlträger dürfen niemals entfernt oder eingekerbt werden. Messen Sie zuerst genau aus, wie viel Platz tatsächlich zur Verfügung steht, und berücksichtigen Sie dabei auch die Schräge der Treppe – sonst passen Ihre Regale am Ende nicht.
Die Abdichtung ist der wichtigste Schritt. Bevor Sie die Dichtschlämme auftragen, muss der Untergrund sauber, trocken und frei von Staub und Fett sein. Tragen Sie die flüssige Abdichtung in zwei Schichten auf – kreuzweise, damit keine Lücken entstehen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Wand-Boden-Übergänge und alle Ecken. Hier verwenden Sie zusätzlich Dichtbänder, die Sie in die noch feuchte erste Schicht einbetten. Auch die Durchführung des Ablaufs durch die Abdichtung muss sorgfältig abgedichtet werden. Viele Heimwerker vergessen, auch die Wandflächen hinter der Dusche bis zu einer Höhe von mindestens zwanzig Zentimetern abzudichten. Bei einer offenen Dusche, die nicht durch eine Tür geschützt ist, sollte die Abdichtung sogar bis zur Decke reichen, da Spritzwasser sonst in die Wand eindringt.
Ist die Spachtelmasse vollständig getrocknet, geht es an den Feinschliff. Schleifen Sie die Oberfläche mit einem Schleifgitter oder einem Handschleifblock, bis sie sich glatt anfühlt und keine Übergänge mehr sichtbar sind. Arbeiten Sie dabei mit kreisenden Bewegungen und kontrollieren Sie das Ergebnis im seitlichen Licht. Danach sollten Sie die Laibung erneut grundieren, damit die nachfolgende Beschichtung gleichmäßig haftet. Für den Endanstrich eignen sich mineralische Farben, die dampfdurchlässig bleiben und bei späteren Renovierungen leicht überstrichen werden können. Vermeiden Sie Dispersionsfarben mit hohem Kunststoffanteil, da sie die Atmungsaktivität der Wand beeinträchtigen.
Diese Fehler verwandeln den Stauraum in eine Falle Ein häufiger Fehler ist, die Tür zum Stauraum zu schmal zu planen. Messen Sie nicht nur die Breite der Öffnung, sondern auch die Höhe – wenn Sie später eine Waschmaschine oder einen Trockner unterbringen wollen, passt das Gerät sonst nicht durch. Planen Sie außerdem eine Beleuchtung ein: Eine einfache LED-Leiste mit Bewegungsmelder, die Sie an der Decke des Stauraums befestigen, kostet nicht viel und verhindert, dass Sie im Dunkeln nach Dingen suchen. Vergessen Sie aber nicht, die Leitung fachgerecht zu verlegen – ein Elektriker sollte hier eher einmal zu viel als zu wenig hinzugezogen werden.
Der erste Schritt ist die Wahl des richtigen Reinigungsmittels. Statt auf Scheuerpulver oder abrasive Pasten zu setzen, eignen sich warmes Wasser und ein weiches Mikrofasertuch für die tägliche Pflege. Für hartnäckige Kalkablagerungen genügt oft eine Mischung aus Essig und Wasser im Verhältnis eins zu drei. Diese Lösung auf den Rand sprühen, zehn Minuten einwirken lassen und dann mit kreisenden Bewegungen abwischen. Wichtig: Bei empfindlichen Oberflächen wie Acryl oder Glasfaser sollte die Essiglösung nicht zu lange einwirken, da die Säure das Material angreifen kann.
Bevor Sie beginnen, prüfen Sie den Zustand der Laibung gründlich. Klopfen Sie die Fläche mit einem harten Gegenstand ab: Hohle Stellen deuten auf abgelösten Putz hin, den Sie vollständig entfernen müssen. Auch loser Anstrich oder alte Tapetenreste gehören restlos ab, sonst hält der neue Putz nicht. Reinigen Sie danach die Fläche von Staub und losen Teilen, am besten mit einem Staubsauger und einer feuchten Bürste. Bei tiefen Löchern oder stark abgewitterten Stellen empfiehlt es sich, die Laibung mit einer Haftbrücke zu grundieren – sie verbessert die Verbindung zwischen altem Mauerwerk und neuem Putz deutlich.
Nach dem Einbau des Gefälles prüfen Sie mit einer Wasserwaage in alle Richtungen, ob das Wasser später tatsächlich zum Ablauf fließt. Ein einfacher Test mit etwas Wasser lohnt sich, bevor Sie die Fliesen verlegen. Kontrollieren Sie auch, ob die Ablaufrinne waagerecht sitzt. Wenn alles passt, können Sie die Abdichtung erneut auftragen – diesmal über das Gefällesystem und bis zur Ablaufkante. Erst dann folgen Fliesenkleber und Belag. Vergessen Sie nicht, die Fliesen im Duschbereich mit einem wasserabweisenden Fugenmaterial zu verfugen und die Fugen nach dem Aushärten zu versiegeln. So bleibt die Dusche auch bei intensiver Nutzung dicht.