Bevor Sie den Herd einschalten: Effizienzpotenziale in der Küche nutzen
Ist die Ursache behoben, beginnt die Sanierung. Entfernen Sie losen Putz und schaben Sie den Schimmel großzügig ab – mindestens einen halben Meter über den sichtbaren Rand hinaus. Arbeiten Sie mit Atemschutzmaske und Handschuhen, denn Sporen sind gesundheitsschädlich. Reinigen Sie die Fläche anschließend mit einem Essig- oder Alkoholgemisch und lassen Sie sie vollständig trocknen. Erst dann ist die Wand bereit für den richtigen Anstrich.
Anti-Schimmel-Farben enthalten meist einen Biozidzusatz, der Pilze und Bakterien dauerhaft hemmt. Sie eignen sich für Problemzonen, aber Vorsicht: Die Wirkung lässt nach, wenn die Farbe mit normaler Wandfarbe überstrichen wird. Zudem ist der Biozidgehalt nicht unumstritten – in Schlafzimmern oder Kinderzimmern sollten Sie darauf verzichten und lieber auf Kalk oder Silikat setzen. Ein typischer Fehler ist, eine normale Dispersionsfarbe mit einem Schimmelentferner zu mischen – das ergibt keine zuverlässige Schutzwirkung.
Bevor Sie zur Farbe greifen, müssen Sie die Ursache des Schimmels kennen. Eine feuchte Zimmerecke entsteht oft durch Kondensation an kalten Außenwänden oder durch kaputte Fugen am Fenster. Wenn Sie einfach überstreichen, kommt der Pilz in wenigen Wochen wieder. Prüfen Sie zuerst mit einem Feuchtigkeitsmessgerät oder einem einfachen Probefläckchen, ob die Wand noch nass ist. Zudem sollten Sie sicherstellen, dass die Raumtemperatur nicht unter 16 Grad fällt und die Luftfeuchtigkeit unter 60 Prozent liegt.
Kalkfarbe, Silikatfarbe oder Anti-Schimmel-Farbe: Was unterscheidet die Systeme? Kalkfarbe ist hochalkalisch und wirkt deshalb natürlich gegen Mikroorganismen. Sie eignet sich gut für mineralische Untergründe wie Putz oder Ziegel, doch sie ist empfindlich gegen mechanische Belastung und muss in mehreren dünnen Schichten aufgetragen werden. Silikatfarbe dagegen verbindet sich chemisch mit dem Putz und ist extrem diffusionsoffen – so kann Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk entweichen. Allerdings ist sie für Dispersionsfarben auf Kunstharzbasis ungeeignet, denn sie kreidet sonst ab.
Ein Fehler, der alle drei Lösungen betrifft, ist das Vernachlässigen der Türzarge selbst. Wenn die Zarge einen Spalt zur Wand hat, wandert der Schall über diesen Hohlraum direkt ins Zimmer. Prüfen Sie mit einer Taschenlampe im abgedunkelten Raum, ob Licht durch die Zarge dringt. In Mietwohnungen dürfen Sie die Fuge mit Silikon abdichten, das lässt sich beim Auszug problemlos entfernen. Im Altbau mit Holzzargen hilft es, die Fuge mit spezieller Akustikmasse zu füllen, die flexibel bleibt und nicht reißt. Wer diese Fuge ignoriert, wundert sich, warum nach der Türsanierung immer noch Stimmen durchdringen.
Ein häufiger Energiefresser ist das Aufwärmen von Wasser im Wasserkocher. Für eine Tasse Tee oder Kaffee sollten Sie nur so viel Wasser erhitzen, wie Sie tatsächlich benötigen. Ein halber Liter unnötig erhitzten Wassers verbraucht unnötige Energie. Messen Sie die Menge daher mit einer Tasse oder einem Krug ab. Wenn Sie ohnehin kochen, können Sie das Wasser für Nudeln oder Kartoffeln direkt aus der Leitung nehmen und im Topf erhitzen – das ist trotz des höheren Wirkungsgrads des Wasserkochers oft energieeffizienter, weil der Topf die Wärme besser speichert und Sie keine zusätzliche Wärmequelle benötigen. Übrigens: Auch das Vorkochen von Kartoffeln am Vorabend spart Energie, denn die warmen Kartoffeln lassen sich am nächsten Tag schnell in der Pfanne erwärmen.
Bei der Versiegelung hat man die Wahl zwischen Öl, Wachs, Hartöl und Lack. Öle betonen die Maserung, sind aber weniger stoßfest; Lacke bilden eine harte, aber glatte Schicht. Für Mietwohnungen ist Lack oft praktischer, weil er feuchtigkeitsbeständiger ist. Tragen Sie die Versiegelung dünn und gleichmäßig mit einer Rolle auf, arbeiten Sie in Bahnen, die leicht überlappen. Zwischen den Anstrichen die angegebene Trockenzeit strikt einhalten – zu frühes Neuauftragen führt zu Blasen und ungleichmäßigem Glanz. Bei Ölen sind zwei bis drei Anstriche üblich, bei Lack meist zwei.
Der Unterschied zwischen „leiser" und „dicht": Akustikvorhang als flexible Alternative Wenn die Tür selbst aus dünnem Holz oder gar Hohlraumtüren besteht, bringt die beste Abdichtung wenig. Hier greift die zweite Lösung: ein schwerer Akustikvorhang, der direkt vor der Tür an einer stabilen Stange montiert wird. Der Vorhang muss den Boden berühren und seitlich weit überlappen – mindestens 20 Zentimeter pro Seite. Entscheidend ist das Flächengewicht: Je schwerer der Stoff, desto besser die Dämmung. Befestigen Sie die Stange nicht in der Türlaibung, sondern an der Wand davor, sonst überträgt der Rahmen Vibrationen. Nachteil: Der Vorhang ist unpraktisch bei häufiger Nutzung der Tür. Er eignet sich daher vor allem für Schlafzimmer oder Arbeitszimmer, wo die Tür selten offen steht. Typischer Fehler ist der zu kurze Vorhang – der Spalt am Boden macht die gesamte Dämmung zunichte.