Editing
Was beim Tausch einer Küchenarbeitsplatte wirklich zählt
Jump to navigation
Jump to search
Warning:
You are not logged in. Your IP address will be publicly visible if you make any edits. If you
log in
or
create an account
, your edits will be attributed to your username, along with other benefits.
Anti-spam check. Do
not
fill this in!
Denken Sie auch an die Stabilität bei schwerer Belastung: Eine Kleiderstange mit mehreren Winterjacken kann pro Haken bis zu 10 Kilogramm tragen müssen. Befestigen Sie die Stange deshalb nicht nur an zwei Enden, sondern montieren Sie zusätzliche Stützen oder verwenden Sie ein Wandregal mit Querverstrebung. Bei einer Kombination aus Schrank und offener Garderobe sollten Sie die Module zuerst am Boden ausrichten und dann an der Wand fixieren – so vermeiden Sie Verspannungen, die später Türen klemmen lassen. Prüfen Sie mit der Wasserwaage sowohl die horizontale als auch die vertikale Ausrichtung, bevor Sie endgültig festschrauben.<br><br>So gelingt das präzise Aufmaß für die neue Platte Messen Sie die Länge an der Wand, aber kontrollieren Sie auch die Diagonale, denn Küchenzeilen sind selten exakt rechtwinklig. Notieren Sie alle Maße in Millimetern, inklusive der Tiefe der Unterschränke und der Position von Ausschnitten für Spüle und Kochfeld. Übertragen Sie die Maße auf eine Skizze, die Sie dem Zuschnittbetrieb übergeben. Ein häufiger Fehler ist es, die Platte ohne Berücksichtigung der Wandunebenheiten zu bestellen. Planen Sie einen Überstand von mindestens zwei Zentimetern ein, den Sie vor Ort mit einer Handkreissäge und Führungsschiene kürzen können. Für Ausschnitte benötigen Sie eine Schablone aus Hartfaserplatte, die Sie exakt an der gewünschten Position fixieren.<br><br>Bevor Sie auch nur eine Schraube in die Wand drehen, sollten Sie den Flur exakt ausmessen. Die meisten Fehler entstehen nicht beim Bohren, sondern bei der Planung: zu wenig Platz für Jacken, Türen, die an der Garderobe kratzen, oder eine Sitzbank, die den Durchgang blockiert. Messen Sie deshalb zuerst die Wandbreite, die Raumhöhe und die Tiefe des Flurs. Für eine Kleiderstange mit Bügeln benötigen Sie mindestens 35 Zentimeter Tiefe, für eine Sitzbank mit darüber liegender Ablage sogar 50 Zentimeter. Bedenken Sie auch den Bewegungsraum: Vor der Garderobe sollten mindestens 80 Zentimeter frei bleiben, damit Sie bequem Schuhe anziehen oder die Jacke aufhängen können.<br><br>Die Stoßstellen zwischen den Profilen sind die neuralgischen Punkte. Hier entstehen oft sichtbare Fugen, die das gesamte Bild stören. Sägen Sie die Profile auf Gehrung, wenn Sie Ecken bilden, und schleifen Sie die Schnittkanten leicht an. Für gerade Stöße verwenden Sie eine Gehrungslade, um exakte Winkel zu erhalten. Ein Fehler, der häufig vorkommt: Die Profile werden einfach stumpf aneinandergelegt, ohne die Fuge zu verspachteln. Verwenden Sie einen flexiblen Holzkitt oder eine Spachtelmasse, die sich mit dem Holz ausdehnt. Nach dem Trocknen schleifen Sie die Stelle glatt, und der Übergang ist kaum noch sichtbar.<br><br>Die richtige Befestigungstechnik entscheidet über die Haltbarkeit Je nach Untergrund wählen Sie zwischen Kleben und Schrauben. Bei Beton oder massivem Mauerwerk sind Dübel und Schrauben die sichere Wahl. Verwenden Sie dafür Edelstahlschrauben, die nicht rosten, und setzen Sie die Dübel so, dass sie bündig mit der Oberfläche abschließen. Bei Gipskartondecken hingegen sollten Sie spezielle Gipskartondübel einsetzen – herkömmliche Dübel halten dort nicht. Ein häufiger Fehler ist es, die Profile zu fest anzuziehen: Das Holz bekommt Spannungsrisse, und die Oberfläche verformt sich. Drehen Sie die Schrauben nur so weit, dass das Profil fest sitzt, ohne dass der Kopf ins Holz einsinkt.<br><br>Die Wahl des Systems hängt von der Flurgröße und Ihren Gewohnheiten ab. Offene Garderoben mit Hutablage, Hakenleiste und Schuhrost sind ideal für kleine Flure, weil sie wenig Tiefe beanspruchen. Schrankmodule mit Schiebetüren eignen sich für schmale, aber lange Flure. Wenn Sie häufig Gäste haben, planen Sie eine Kombination aus Haken, Ablage und Sitzbank. Achten Sie darauf, dass die Haken in einer Höhe von etwa 170 Zentimetern angebracht werden, damit auch lange Mäntel nicht auf dem Boden schleifen. Für Kinder platzieren Sie eine zweite Hakenreihe in 120 Zentimetern Höhe – das erleichtert das Aufräumen und vermeidet, dass Jacken einfach auf den Boden geworfen werden.<br><br>Am Ende sollte der Schrank nicht wie ein loses Gestell wirken, sondern wie ein eingebautes Möbelstück. Dafür können Sie die Seitenteile mit einer Zierleiste an der Wand überdecken oder die Front mit einer glatten Spanplatte verkleiden. Wenn Sie die Türen aufschrauben, wählen Sie Scharniere, die eine Dämpfung haben – das erhöht den Komfort. Prüfen Sie nach dem Einbau alle Schrauben nach und ziehen Sie sie nach einer Woche erneut an, da Holz durch Temperaturwechsel arbeitet.<br><br>Eine clevere Methode, die Montage zu erleichtern: Bauen Sie das Regal in zwei bis drei Segmenten vor, die Sie dann in die Konstruktion einsetzen. So können Sie die Module einzeln ausrichten und ggf. korrigieren. Achten Sie darauf, dass die Rückwände aus dünnem Sperrholz oder Hartfaserplatten das Regal versteifen, aber nicht zu steif sind – es braucht eine minimale Flexibilität bei Temperaturschwankungen. Schrauben Sie die Module nicht zu fest an, sonst entstehen Spannungsrisse.
Summary:
Please note that all contributions to IT-Core are considered to be released under the GNU Free Documentation License 1.3 or later (see
IT-Core:Copyrights
for details). If you do not want your writing to be edited mercilessly and redistributed at will, then do not submit it here.
You are also promising us that you wrote this yourself, or copied it from a public domain or similar free resource.
Do not submit copyrighted work without permission!
Cancel
Editing help
(opens in new window)
Navigation menu
Personal tools
Not logged in
Talk
Contributions
Create account
Log in
Namespaces
Page
Discussion
English
Views
Read
Edit
View history
More
Search
Navigation
Main page
Recent changes
Random page
Help about MediaWiki
Special pages
Tools
What links here
Related changes
Page information