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Raufaser überstreichen: Der Fehler, der die Kaution kostet
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Ein typischer Irrtum ist die Annahme, Infrarotheizungen seien immer umweltfreundlich. Entscheidend ist der Strommix: Wenn der Strom aus fossilen Quellen stammt, ist die CO2-Bilanz schlechter als bei einer Gasheizung. Kombinieren Sie die Heizung daher mit einer Photovoltaikanlage, um tagsüber günstigen Solarstrom zu nutzen. Dann amortisiert sich die Investition schneller. Ohne eigene Stromerzeugung sollten Sie die Betriebskosten über einen längeren Zeitraum kalkulieren und mit alternativen Heizsystemen vergleichen.<br><br>Das Flusensieb sitzt meist hinter einer kleinen Klappe unten an der Front. Vor dem Öffnen immer den Netzstecker ziehen und Wasser auffangen, denn es läuft immer Restwasser aus. Das Sieb vorsichtig herausdrehen – oft klebt ein Stopfen aus Münzen, Knöpfen oder Haaren daran. Diesen Rückstand entfernen und das Sieb unter fliessendem Wasser abspülen. Auch die Öffnung im Gerät lohnt einen Blick: Dort setzen sich oft feine Fusseln ab, die man mit einem feuchten Tuch entfernt. Danach das Sieb wieder einsetzen, aber nicht überdrehen – das Gewinde ist empfindlich.<br><br>In Mietwohnungen gilt: Bohren Sie nur mit Erlaubnis des Vermieters. Eine freistehende Lösung ist oft die unkompliziertere Alternative. Sollten Sie dennoch einen Wandschrank oder eine Hochschrankvariante montieren, verwenden Sie Dübel, die zur Wandbeschaffenheit passen – bei alten Putzwänden sind spezielle Dübel erforderlich. Planen Sie die Montage so, dass Sie alle Teile später ohne große Spuren entfernen können.<br><br>Ein weiterer praktischer Trick: Streichen Sie die Decke nicht automatisch reinweiß, sondern in einem Ton, der nur eine Nuance heller ist als die Wand. Das lässt die Decke höher erscheinen. Bei sehr niedrigen Räumen (unter 2,40 Meter) kann eine Decke in reinem Weiß mit einem leichten Glanzanteil helfen, das Licht besser zu reflektieren. Vermeiden Sie jedoch matter oder gar strukturierter Farben an der Decke, da diese Licht schlucken.<br><br>Nach dem Streichen entfernen Sie das Kreppband, solange die Farbe noch leicht feucht ist. So verhindern Sie, dass die Farbe am Band reißt und unsaubere Kanten entstehen. Lassen Sie die Wände mindestens 24 Stunden trocknen, bevor Sie Möbel zurückschieben oder Bilder aufhängen. Ein weiterer Punkt, den viele vergessen: das Lüften. Öffnen Sie die Fenster während und nach dem Streichen, um die Lösungsmittel aus der Farbe abzuführen und die Trocknung zu beschleunigen. Das beugt auch unangenehmen Gerüchen vor.<br><br>Wer einen kleinen Raum heller und großzügiger wirken lassen möchte, greift oft automatisch zu reinem Weiß. Das ist nicht falsch, aber auch nicht die einzige Lösung. Entscheidend ist, wie Wandfarbe und Licht zusammenarbeiten. Eine einfarbig weiße Wand reflektiert zwar viel Licht, kann aber bei ungünstiger Beleuchtung kühl und ungemütlich wirken. Besser ist es, mit abgestuften Weißtönen oder sehr hellen Pastelltönen zu arbeiten, die das Licht weicher zurückwerfen. Ein leichter Warmton auf der Wand, kombiniert mit warmweißem Licht, erzeugt eine einladende Atmosphäre, ohne den Raum optisch zu verkleinern.<br><br>Die richtige Vorbereitung entscheidet über das Ergebnis Waschen Sie die Wände mit einem milden Reinigungsmittel ab und lassen Sie sie vollständig trocknen. Erst dann sollten Sie den Boden mit Folie abdecken und die Fußleisten mit Kreppband abkleben. Verwenden Sie eine Grundierung, wenn die alte Farbe stark saugt oder dunkle Flecken aufweist. Sonst kann die neue Farbe ungleichmäßig wirken. Für Raufaser empfiehlt sich eine mittlere Farbrolle mit langem Flor, da sie die Struktur besser ausfüllt. Arbeiten Sie in Bahnen von oben nach unten und überlappen Sie die Ränder leicht, um Streifenbildung zu vermeiden.<br><br>Bevor Sie loslegen, ziehen Sie den Stecker des Geräts. Das klingt banal, wird aber oft vergessen. Gerade bei Trocknern sitzen die Dichtungen an beweglichen Teilen, und ein versehentliches Einschalten während der Reinigung könnte zu Verletzungen führen. Öffnen Sie die Tür und ziehen Sie die Dichtung vorsichtig nach vorne, um an alle Falten zu gelangen. Bei vielen Modellen lässt sich der Gummiring komplett abnehmen – prüfen Sie, ob das bei Ihrem Gerät möglich ist, das erleichtert die Arbeit erheblich.<br><br>Die Anschaffungskosten sind nicht das einzige Kriterium. Rechnen Sie den Strompreis pro Kilowattstunde gegen die erwartete Nutzungsdauer. In Räumen, die Sie nur selten nutzen, etwa das Gästezimmer, kann eine Infrarotheizung sinnvoll sein, weil Sie keine Rohrleitungen oder Heizkörper installieren müssen. Im Bad punktet sie mit schneller Wärme am Spiegel, aber achten Sie auf die Schutzart (IP-Schutzklasse), um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Im Kinderzimmer ist die niedrige Oberflächentemperatur ein Vorteil, aber sichern Sie das Gerät gegen Umkippen oder Überhitzung ab.<br><br>Worauf Sie beim Betrieb achten sollten Ein weiterer Punkt ist die Steuerung. Viele Geräte besitzen Thermostate, aber die Reaktion ist träge, weil die Strahlungswärme erst nach einiger Zeit spürbar wird. Setzen Sie deshalb keine kurzen Heizintervalle, sondern lassen Sie die Heizung über längere Zeit laufen. Eine Zeitschaltuhr kann helfen, die Heizung morgens eine Stunde vor dem Aufstehen zu aktivieren. Vermeiden Sie das ständige Ein- und Ausschalten, da dies den Stromverbrauch erhöht und den Komfort verringert. Achten Sie außerdem auf die richtige Leistung: Eine zu schwache Heizung wird nie richtig warm, eine zu starke erzeugt unangenehme Hitze und verschwendet Strom.
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