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Bevor die Heizperiode beginnt: So entlüften Sie Heizkörper richtig
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Arbeiten Sie die Heizkörper systematisch ab, immer vom untersten zum obersten Stockwerk. Im Erdgeschoss ist der Druck am höchsten, dort lösen sich die Luftblasen am schnellsten. Nach dem Entlüften aller Heizkörper prüfen Sie den Anlagendruck am Manometer des Heizkessels. Der Sollwert liegt in der Regel zwischen 1,5 und 2,0 bar – genaue Werte finden Sie in der Anleitung Ihrer Heizung. Liegt der Druck deutlich darunter, füllen Sie über das Füllventil Wasser nach, bis der Zeiger die Mitte des grünen Bereichs erreicht. Dieser Schritt wird oft vergessen, obwohl er entscheidend ist: Ohne ausreichenden Druck arbeitet die Pumpe ineffizient und der Verbrauch steigt erneut.<br><br>Zunächst sollten Sie das Heizsystem auf Betriebstemperatur bringen. Drehen Sie die Thermostatventile aller Heizkörper voll auf und lassen Sie die Anlage mindestens eine halbe Stunde laufen. Dadurch steigt das Wasser auf die höchste Temperatur, und die Luft sammelt sich oben im Heizkörper. Schalten Sie anschließend die Umwälzpumpe ab und warten Sie einige Minuten, bis das Wasser zur Ruhe gekommen ist. Nur so verhindern Sie, dass beim Entlüften neues Wasser nachströmt und sofort wieder Luft eingesaugt wird.<br><br>Ein einfacher Hygrometer, der in jedem Baumarkt erhältlich ist, hilft Ihnen, die Situation objektiv zu beurteilen. Messen Sie morgens direkt nach dem Aufwachen und abends vor dem Schlafengehen – idealerweise liegen die Werte zwischen 40 und 60 Prozent. Steigt die Feuchtigkeit trotz Lüftung und angepasster Gewohnheiten regelmäßig über 65 Prozent, kann ein kleines, mit Silicagel gefülltes Gefäß im Kleiderschrank helfen, die Feuchtigkeit lokal zu binden. Solche Materialien lassen sich im Ofen bei niedriger Temperatur wieder trocknen und sind daher dauerhaft nutzbar.<br><br>Ein weiterer Profi-Tipp ist die Nutzung von Kalk- und Schimmelsprays, die speziell für Bäder entwickelt wurden. Sprühen Sie die behandelten Stellen wöchentlich ein, besonders in den Ecken. Zudem kann ein Luftreiniger mit Aktivkohlefilter helfen, Gerüche und Feuchtigkeit zu binden. Achten Sie darauf, das Gerät regelmäßig zu reinigen. Ein großes Handtuch, das Sie nach dem Duschen vor die Tür legen, verhindert, dass Wasser in die Wohnung getragen wird. Diese Maßnahmen erscheinen trivial, haben aber eine große Wirkung.<br><br>Ein typischer Fehler ist das Entlüften bei ausgeschalteter Heizung im Sommer. Dann ist der Druck im System niedrig, und Sie ziehen gegebenenfalls noch mehr Luft an. Warten Sie also, bis die Heizung läuft, und nutzen Sie den Beginn der Heizperiode für die Kontrolle. Ein weiterer häufiger Irrtum ist das übermäßige Öffnen des Ventils – es genügen wenige Umdrehungen, bis das Wasser austritt. Drehen Sie es nicht zu weit auf, sonst kann das Ventil undicht werden, und Sie müssen den kompletten Heizkörper tauschen.<br><br>Wenn Heizkörper nur langsam warm werden, gluckern oder an einzelnen Stellen kalt bleiben, ist meist Luft im Spiel. Die Folgen sind höhere Heizkosten und eine ungleichmäßige Wärmeverteilung. Das Entlüften ist einfach, erfordert aber etwas Sorgfalt. Mit der richtigen Technik senken Sie den Verbrauch spürbar, ohne dass Sie dafür einen Fachmann benötigen.<br><br>Wenn nach dem Entlüften weiterhin ein dauerhaftes Gluckern zu hören ist oder der Druck ständig abfällt, kann eine Undichtigkeit im System vorliegen. Dann hilft kein erneutes Entlüften; ein Installateur sollte die Anlage prüfen. Bei normal funktionierenden Heizkörpern genügt die Entlüftung einmal pro Saison, um den Verbrauch um bis zu zehn Prozent zu senken und die Wärme gleichmäßig im Raum zu verteilen. Mit diesem einfachen Wartungsritual starten Sie energieeffizient in den Winter.<br><br>Eine schmale Waschküche oder ein Hauswirtschaftsraum ist kein Grund zur Verzweiflung – sie ist eine Herausforderung, die sich mit durchdachter Planung meistern lässt. Der Schlüssel liegt darin, die vertikale Fläche voll auszuschöpfen und die Luftzirkulation nicht zu blockieren. Bevor Sie mit dem Bau oder der Umgestaltung beginnen, messen Sie den Raum exakt aus, inklusive der lichten Höhe und der Position von Wasseranschlüssen und Abflüssen. Notieren Sie auch, ob sich Fenster oder Lüftungsschlitze befinden. Diese Maße sind die Grundlage für jede Entscheidung, vom Stapelgerät bis zum Schrankregal.<br><br>Der Ablauf: Vom Entlüftungsventil bis zum Kontrollblick Halten Sie einen Lappen oder ein kleines Gefäß unter das Entlüftungsventil – das befindet sich an der dem Thermostat gegenüberliegenden Seite des Heizkörpers. Öffnen Sie das Ventil mit einem passenden Vierkantschlüssel, den Sie im Baumarkt erhalten, langsam gegen den Uhrzeigersinn. Sobald ein zischendes Geräusch ertönt, entweicht die Luft. Lassen Sie das Ventil so lange geöffnet, bis ein gleichmäßiger Wasserstrahl ohne Blasen austritt. Dann schließen Sie es sofort wieder. Trocknen Sie verschüttetes Wasser auf, bevor es zu Korrosion am Heizkörper führt.<br><br>Warum kurzes Lüften ohne Fenster alles nur schlimmer macht Viele öffnen die Tür nur für ein paar Minuten. Doch das reicht nicht aus. Die feuchte Luft wandert in angrenzende Räume und kondensiert dort an kalten Wänden. Die Folge: Schimmel im Schlafzimmer oder Flur. Lassen Sie die Tür mindestens 15 Minuten offen – aber nur, wenn der Rest der Wohnung trockener ist. Ziehen Sie die Luft mit einem Ventilator in Richtung Tür. Ein einfacher Tischventilator, der schräg nach oben zur Tür zeigt, verbessert die Zirkulation spürbar. Vermeiden Sie es, nasse Handtücher im Bad zu trocknen. Hängen Sie sie stattdessen an einen Wäscheständer außerhalb des Badezimmers.
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