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4 Wege Zur Optimalen Balkonbeschattung: Vor- Und Nachteile
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Der Duschvorhang ist die kostengünstigste und flexibelste Lösung. Er lässt sich in wenigen Minuten montieren, benötigt nur eine Stange und ist bei Verschmutzung leicht zu wechseln. Allerdings klebt er gerne am Körper, wenn er nass wird – das lässt sich durch eine beschwerte Unterkante oder einen speziellen Vorhang mit Magnetleisten verhindern. Ein typischer Fehler ist, den Vorhang zu dicht an der Wanne zu montieren. Dann sammelt sich Wasser auf dem Faltenwurf, und es bildet sich schnell Schimmel. Besser: den Vorhang so aufhängen, dass er etwa zwei Zentimeter über dem Wannenrand endet, und nach dem Duschen die Falten auseinanderziehen, damit er trocknen kann.<br><br>Die Faltwand, oft auch als Falttürenlösung bezeichnet, ist ein Kompromiss aus beiden Welten. Sie besteht aus mehreren Glaselementen, die sich wie ein Akkordeon zusammenfalten lassen. Das ist ideal für schmale Badezimmer, weil Sie die Wand bei Nichtgebrauch komplett an die Seite schieben können – so wirkt der Raum größer. Gleichzeitig bietet sie eine bessere Abdichtung als ein Vorhang, wenn die Dichtungsprofile korrekt eingestellt sind. Nachteil: Die beweglichen Gelenke und Scharniere sind anfällig für Verkalkung und Verschleiß. Sie sollten daher regelmäßig die Gelenke entkalken und mit einem Silikonspray pflegen. Wer das vernachlässigt, muss nach einigen Jahren die komplette Faltwand austauschen, weil einzelne Elemente nicht mehr sauber schließen.<br><br>Für die Entscheidung zählt vor allem die Raumsituation. Ist die Dusche in einer Ecke oder Nische, passt eine feste Wand meist besser, da sie weniger bewegliche Teile hat und der Wasserstrahl gezielt abgefangen wird. Für eine freistehende Badewanne mit Duschfunktion ist der Vorhang die unkomplizierteste Wahl, weil Sie keine Glasflächen exakt anpassen müssen. Eine Faltwand überzeugt dann, wenn Sie die Fläche vor der Dusche für andere Zwecke nutzen wollen – etwa zum Wäscheaufhängen oder wenn Kinder mit dem Duschschlauch spielen.<br><br>Wenn Sie beim Kombinieren die Maße, den Bewegungsraum und die Höhen im Blick behalten, entsteht aus Schuhschrank, Garderobe und Sitzbank ein funktionierendes System, das den Flur entlastet – ohne dass Sie jeden Quadratzentimeter zustellen. Der Erfolg zeigt sich nicht darin, dass alles neu ist, sondern darin, dass Sie morgens ohne Stolpern und Suchen aus dem Haus gehen.<br><br>Die Reihenfolge der Planung dürfen Sie nicht vernachlässigen. Zuerst legen Sie die Positionen von Dusche, Waschbecken und WC fest. Dann überlegen Sie, wo Wasseranschlüsse und Abflüsse bereits vorhanden sind. Änderungen an der Sanitärinstallation sind teuer und aufwendig. Wenn Sie also die Möglichkeit haben, die Dusche an die Stelle des alten Waschbeckens zu setzen, sparen Sie sich viel Ärger. Skizzieren Sie den Grundriss im Maßstab und zeichnen Sie die Bewegungszonen ein. Eine Tür, die direkt vor der Dusche aufschlägt, blockiert den Weg. Schiebetüren oder Falttüren sind bei kleinen Bädern fast immer die bessere Wahl. Sie benötigen keinen Schwenkbereich und lassen sich auch bei geöffneter Toilettentür nutzen.<br><br>Ein ungeschützter Balkon wird an heißen Tagen schnell zur ungemütlichen Hitzezone. Bevor Sie sich für eine Beschattung entscheiden, sollten Sie die wichtigsten Kriterien klären: Wie viel Sonne bekommt der Balkon überhaupt, wie stark ist der Wind dort und möchten Sie die Beschattung flexibel oder fest installieren? Diese Fragen bestimmen, ob sich eine Markise, ein Sonnensegel oder ein Schirm für Sie lohnt.<br><br>Ein letzter Punkt betrifft die Oberflächen. Helle Farben und große Fliesen lassen den Raum größer wirken. Glänzende Oberflächen reflektieren das Licht und verstärken den Effekt. Aber Vorsicht: Zu viel Glanz wirkt steril und rutschig. Verwenden Sie matte oder leicht strukturierte Fliesen im Duschbereich, um die Rutschgefahr zu verringern. Spiegel sind Ihr bester Verbündeter. Ein großer Spiegel über dem Waschbecken, der bis zur Decke reicht, verdoppelt optisch die Raumhöhe. Wenn Sie einen Spiegel mit integrierter Beleuchtung wählen, sparen Sie sich zusätzliche Leuchten und haben gleichzeitig eine angenehme Ausleuchtung. Planen Sie außerdem genügend Steckdosen ein, auch wenn Sie heute noch keinen Föhn oder keine Zahnbürste mit Ladestation haben. Später nachzurüsten ist in einem gefliesten Bad aufwendig und oft unsauber.<br><br>Undichte Wohnungstüren lassen Zugluft, Staub und Lärm ins Zuhause. Bevor Sie jedoch mit dem Abdichten beginnen, müssen Sie klären, ob Sie in einer Mietwohnung oder in Ihrem Eigentum wohnen. Denn die rechtlichen Spielregeln unterscheiden sich erheblich. Als Mieter dürfen Sie nicht einfach in die Substanz der Tür eingreifen, während Eigentümer grundsätzlich freier handeln können, aber dennoch bauliche Vorgaben beachten müssen.<br><br>Stauraum entsteht, wenn Sie die Nischen nutzen Der zweite Hebel ist der Stauraum. Statt eines Unterschranks unter dem Waschbecken, der oft nur wenig nutzbaren Platz bietet, montieren Sie ein schmales Hochschrankmodul neben dem Waschtisch. Darin passen Handtücher, Putzmittel und Kosmetik in Griffweite. Wenn zwischen Toilette und Wand eine Lücke von mindestens 20 Zentimetern bleibt, setzen Sie dort einen Ausziehschrank ein. Diese schmale Lösung nutzt toten Raum, ohne den Durchgang zu verengen. Bei einer Vorwandinstallation für die Toilette entsteht automatisch eine Nische oberhalb des Spülkastens. Diese Fläche eignet sich für ein offenes Regal mit Körben oder für einen kleinen Schrank mit Hochscharnieren. Der Clou: Die Tiefe der Nische entspricht genau der Tiefe des Spülkastens, sodass nichts übersteht.
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